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Mehr als die Hälfte ist gesammelt

In der Schweiz müssen Konsumenten für identische Importprodukte deutlich mehr bezahlen als im benachbarten Ausland. Die Fair-Preis-Initiative will das ändern. Die Unterschriftensammlung hatte harzig begonnen, Mitte Mai waren aber knapp 60 000 Unterschriften beisammen. «Wir sind auf Kurs», sagt Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Die anfänglichen organisatorischen Probleme seien weitgehend behoben. Ziel sei, die Initiative noch dieses Jahr einzureichen. Für Juni und September planen die Initianten nationale Sammeltage. Hinter der Fair-Preis-Initiative stehen die SKS, der KMU-Industrieverband Swissmechanic, die Touristikverbände Gastro- und

Hotelleriesuisse sowie weitere Organisationen.

Quelle: Beobachter vom 26.5.2017

Bericht im Drogistenstern

Fast eine Milliarde Franken Verlust für Drogisten in der Schweiz.

 

Über die Hälfte der Schweizer Haushalte geht einmal im Monat ennet der Grenze einkaufen. Zu dieser Erkenntnis kommt die Studie "Einkaufstourismus Schweiz 2015" des Forschungszentrums für Handelsmanagement der Uni St. Gallen. Besonders betroffen sind Detailhändler wie Drogistinnen und Drogisten, weil Drogerieprodukte wie Kosmetika in Deutschland oft sehr viel billiger sind als in der Schweiz. Häufig sind zu hohe Beschaffungspreise ein Grund für die höheren Preise. Drogisten müssen Waren zu einem Preis einkaufen, der dem Endverkaufspreis in Deutschland entspricht. Überhöhte Importpreise sollen deshalb nicht mehr möglich sein und Wettbewerbsbeschränkungen bekämpft werden. Dass will die "Fair-Preis-Initiative", die im September 2016 lanciert wurde und bis März 2018 Unterschriften sammelt.

 

Lesen Sie hierzu mehr im Drogistenstern 6-7/17.

 

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Bericht in der Gewerbezeitung der Sektion Wallis des SGV-USAM

Die Gewerbezeitung "WGV im Fokus" der Sektion Wallis des SGV-USAM berichtet über die Fair-Preis-Initiative: "Unternehmen in der Schweiz können endlich zu fairen Preisen einkaufen und so ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber ausländischen Mitbewerbern stärken"

 

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Anlass der Paulus Akademie: Wir zahlen zu viel!

Die Lebenshaltungskosten bei uns in der Schweiz sind sehr hoch. Gibt es Möglichkeiten, dass wir Konsumenten beim Einkauf weniger ausgeben müssen? Ein Weg wäre, von den günstigen EU-Produkten durch neue Vertriebskanäle zu profitieren. Warum scheitern Parallelimporte?

Zurzeit läuft eine Volksinitiative «Stopp der Hochpreisinsel – für faire Preise», die den Bund unter anderem auffordert, Massnahmen zur Gewährleistung der diskriminierungsfreien Beschaffung von Waren und Dienstleistungen im Ausland zu treffen. Was spricht dafür, was dagegen? Die beiden Referierenden bringen unterschiedliche Sichtweisen ein. Referierende: Markus Saurer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Carnot-Cournot-Netzwerks für Politikberatung in Technik und Wirtschaft Rudolf Strahm, alt Nationalrat und Preisüberwacher

 

Montag, 3. April 19:00 - 20:30

Kulturhaus Helferei

Kirchgasse 13, 8001 Zürich

 

Kosten CHF 25.— (inkl. Apéro); CHF 17.— für Mitglieder Gönnerverein, IV-Bezüger und mit KulturLegi. Studierende und Lernende gratis.

 

Details und Anmeldung unter www.paulusakademie.ch

Geschäft geschlossen: «Wir ziehen nach Lörrach bei Basel weiter»

Der Sportartikelhändler Eiselin hat in Bern seinen sechsten und letzten Laden geschlossen. Am Schaufenster steht, dass Eiselin nach Lörrach umzieht.

Eiselin kann die Waren in Deutschland nun ohne Schweiz-Zuschläge beschaffen und zu einem fairen Preis verkaufen.

Gefördert wird der Einkaufstourismus, das Nachsehen haben die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz die weite Wege in Kauf nehmen müssen.

 


Unterschreiben Sie die Fair-Preis-Initiative, damit Detailhändler und KMU ihre Ware zu fairen Preisen einkaufen können. Schweiz-Zuschläge sollen der Vergangenheit angehören.

Tagi/Bund: Erster Konzern unterstützt Kampf gegen Hochpreisinsel

Der Präsident des Berner Stromkonzerns BKW setzt sich für die Fair-Preis-Initiative gegen das Preisdiktat ausländischer Anbieter ein. Andere Wirtschaftsvertreter drücken sich um das Thema.

 

Link zum Artikel im Tagi/Bund vom 6. Februar 2017

SRF: Das Magazin - Tessiner Gewerbe leidet unter Einkaufstourismus

Das Tessiner Gewerbe leidet. Die Banker ziehen weg und konsumieren nicht mehr in den teuren Läden in Lugano dazu kommt, dass nach wie vor viele Tessiner im preisgünstigeren Italien shoppen.Nun verlangt der Luganeser Gewerbeverband, dass die Freigrenze für die Einfuhr von Waren von heute 300 auf 100 Franken gesenkt wird. Die Chancen auf Erfolg sind jedoch gering. Auch aus anderen Regionen gab es ähnliche Vorstösse, sie stiessen in Bern auf taube Ohren.

Link zur Sendung

Olivier Feller: «Mit dieser Initiative erreichen wir eine viel breitere Allianz»

Alles ist ständig in Bewegung, sagt Olivier Feller, Nationalrat und Mitglied des Initiativkomiteees, im Gastrojournal vom 9. Februar 2017.

Link

 

Artikel im Beobachter: «Hier sahnt jemand kräftig ab»

Der Beobachter vom 20. Februar 2017 berichtet über die unnötigen und unfairen Schweiz-Zuschläge. Wir haben das nebenstehende Inserat geschaltet und den Unterschriftenbogen beigelegt.

 

Kleider sind in der Schweiz rund einen Drittel teurer als in Deutschland. Kein Wunder, dass Konsumenten jeden zehnten Franken jenseits der Grenze ausgeben. Das müsste nicht sein.

Link zum Artikel

Hochpreisinsel Schweiz: Ständeratskommission verzögert Umsetzung von griffigen Massnahmen

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) verzögert den Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz weiter: Die WAK-S hat zwar über einen Vorstoss von alt Ständerat Hans Altherr beraten, jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Die Initianten der eidgenössischen Volksinitiative „Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)" fordern, dass das Parlament nun endlich griffige Massnahmen beschliesst.

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Der Einkaufstourismus boomt weiterhin. Eine wirksame Massnahme gegen zu hohe Preise in der Schweiz ist die Fair-Preis-Initiative.

Schweizer kaufen für 10 Milliarden Franken im Ausland ein

 

Eine neue Studie der Credit Suisse hat das Einkaufsverhalten der Schweizer untersucht.

 

Der Detailhandel hat mit 2016 erneut ein schwieriges Jahr hinter sich. Nachdem die Umsätze bereits 2015 um 0,4 Prozent abnahmen, ging es bei den Einnahmen im vergangenen Jahr um weitere 1,0 Prozent nach unten.

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Bericht in der Zeitschrift Metall zur Fair-Preis-Initiative

Die Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel - für faire Preise» fordert faire Beschaffungspreise für Schweizer Unternehmen.

 

Autor: Hans Kunz, Zentralpräsident von AM Suisse

 

Die Schweiz ist ein Hochpreisland. KMU, die ihre Grundstoffe und Betriebsmittel über Schweizer Importeure beschaffen haben gravierende Wettbewerbsnachteile gegenüber Wettbewerbern aus dem nahen Ausland. Für importierte Produkte wird in der Schweiz oft ein markant höherer Preis verlangt, als in den Nachbarländern. Überrissene Schweiz-Zuschläge belasten Unternehmen und Konsumenten.

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K-Tipp, Nr. 19, November 2016: Weg mit dem Schweiz-Zuschlag!

 

 

Kleider sind in der Schweiz durchschnittlich 40 Prozent teurer als in Deutschland, Zeitschriften und Kosmetikartikel kosten rund 70 Prozent mehr. Dies ist möglich, weil internationale Konzerne die Schweiz zu überhöhten Preisen über ihre Filialen und Alleinimporteure beliefern. Damit soll jetzt Schluss sein! Die Initiative «Stop der Hochpreisinsel - für faire Preise» will, dass Schweizer Konsumenten und Unternehmen Produkte bei ausländischen Herstellern zum gleichen Preis einkaufen können wie Konsumenten und Unternehmen im Ausland dies auch tun. Ein gezieltes Abschöpfen der schweizerischen Kaufkraft, ohne dass damit ein Mehrwert verbunden ist, soll mit der Annahme der Initiative der Vergangenheit angehören.

 

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TravailSuisse unterstützt die Fair-Preis-Initiative

Der Tages-Anzeiger macht publik, dass sich der Vorstand der Gewerkschafts-Dachorganisation für die Fair-Preis-Initiative ausgesprochen hat. Wir begrüssen diesen Entscheid. Es ist für die Beratung im Parlament und den Abstimmungskampf wichtig, dass nicht nur die KMU und die Konsumentenorganisationen, sondern auch Arbeitnehmer-Organisationen hinter der Volksinitiative stehen.

Link zum Tagi online

Der Hochpreisinsel Schweiz das Wasser abgraben: Kolumne von Prisca Birrer-Heimo in der Bauernzeitung

Die ersten paar tausend Unterschriften sind bereits zusammen: Seit diesem September ist die Stiftung für Konsumentenschutz am Unterschriftensammeln für die Fair-Preis-Initiative. Gemeinsam mit anderen Organisationen und KMU-Verbänden sowie zahlreichen Politikerinnen von links bis rechts wollen wir endlich konkrete Massnahmen gegen die Hochpreisinsel erwirken. Denn der Ärger über die überhöhten Importpreise in der Schweiz ist gross. Kauft man hierzulande einen Kühlschrank, ein Haarshampoo oder eine Zeitschrift, zahlt man deutlich mehr als im umliegenden Ausland. Wohlverstanden, für ein und dasselbe, im Ausland hergestellte Produkt! Für identische Kleider von international tätigen Modekonzernen zahlen wir in der Schweiz im Durchschnitt 40 Prozent mehr als in Deutschland. Bei den Kosmetikartikeln beträgt der Preisunterschied bis zu 70 Prozent.

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Erfolgreiche Strassensammlung für die Fair-Preis-Initiative

Mehrere Mitglieder des Initiativkomitees und weitere Befürworter haben auf der Strasse Unterschriften für die Fair-Preis-Initiative gesammelt. Die Erfahrungen waren durchwegs positiv. Angefragte Personen sind sofort bereit, die Volksinitiative zu unterschreiben.

 

Nach der Lancierung der Fair-Preis-Initiative geht es nun um die Unterschriftensammlung. Am 1. November 2016 haben die Initiativkomitee-Mitglieder Prisca Birrer-Heimo (Präsidentin Stiftung für Konsumentenschutz), Oliver Müller (Direktor Swissmechanic), Casimir Platzer (Präsident GastroSuisse), Maurus Ebneter (Wirteverband Basel-Stadt, KMU-Komitee für faire Importpreise), Vorstandsmitglied Christophe Hans (hotelleriesuisse) sowie der emeritierte Rechtsprofessor Roger Zäch (ehemaliger WEKO-Vizepräsident) in Bern Unterschriften gesammelt. 

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NZZ und Neoliberale kämpfen gegen tiefere Preise

Rudolf Strahm, ehemaliger Preisüberwacher und Mitglied im Initiativkomitee, schreibt im Tages-Anzeiger vom 25. Oktober 2016 über Freund und Feind der Fair-Preis-Initiative.

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3000 Unterschriften via Wecollect gesammelt

Wenige Wochen nach dem Sammelstart wurden über www.wecollect.ch bereits über 3'000 Unterschriften gesammelt. Nutzen Sie die einfache Lösung und lassen Sie sich den Unterschriftenbogen vorausgefüllt und vorfrankiert per Mail zustellen.

Unterschreiben Sie die Fair-Preis-Initiative!

Die Startmedienorientierung der Fair-Preis-Initiative vom 20. September war sehr gut besucht. Die Medien haben viele Fragen gestellt, die von folgenden Referierenden kompetent beantwortet wurden:

  • Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin Stiftung für Konsumentenschutz SKS
  • (Moderation)
  • Pascal Vandenberghe, Président Directeur général,
  • Librarie Payot SA
  • Oliver Müller, Direktor Swissmechanic
  • Hans Altherr, ehemaliger Ständerat FDP AR
  • Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse

 

Die Medienunterlagen finden sie hier.