Fair-Preis-Initiative: Das Wichtigste in Kürze

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Wie die Preise in der Schweiz künstlich hochgehalten werden

Viele importierte Produkte kosten in der Schweiz sehr viel mehr als im benachbarten Ausland. Es sind allerdings oft nur in geringem Mass die höheren Schweizer Lohn-, Infrastruktur- oder Mietkosten, welche die höheren Endverkaufspreise in der Schweiz verursachen. Vielmehr sind es die ungerechtfertigten Schweiz-Zuschläge, welche den Wettbewerb behindern. Internationale Konzerne schöpfen die schweizerische Kaufkraft gezielt ab und halten die Preise künstlich hoch. Die Schweizer Firmen verlieren damit im Inland und im Export an Konkurrenzfähigkeit, wodurch bei uns Arbeitsplätze verloren gehen oder gar nicht entstehen.

Ungerechtfertigte Schweiz-Zuschläge endlich wirksam bekämpfen

Jahrzehntelang haben wir uns missbräuchliche Schweiz-Zuschläge gefallen lassen. Damit ist jetzt endlich Schluss! Unsere Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)» sagt Generalimporteuren und ausländischen Lieferanten den Kampf an, welche ihre Marktmacht missbrauchen und uns massiv überhöhte Importpreise für Waren und Dienstleistungen abknöpfen, auf die einheimische KMU, Verwaltungen und auch Privatpersonen angewiesen sind.

Die Fair-Preis-Initiative schafft Abhilfe

Wir sagen überhöhten Importpreisen den Kampf an und sorgen für Beschaffungsfreiheit im In- und Ausland. Die Volksinitiative setzt Geschäftsmodelle unter Druck, welche die Nachfrager aus der Schweiz «abzocken». Denn es geht auch anders. Mit der Fair-Preis-Initiative werden endlich auch Wettbewerbsbeschränkungen wirksam bekämpft, die durch einseitiges Verhalten marktmächtiger Unternehmen verursacht werden.

 

Unsere Volksinitiative verpflichtet den Bund, das Kartellgesetz zu verschärfen. Zukünftig werden mehr Unternehmen einer Missbrauchskontrolle und damit einem Missbrauchsverbot unterstehen. Der faktische Beschaffungszwang von überteuerten Waren und Dienstleistungen wird aufgehoben, Lieferverweigerungen und unrechtmässige Preisdiskriminierungen durch marktmächtige Unternehmen werden wirksam unterbunden. Fehlbare Firmen können im In- und im Ausland eingeklagt, überhöhte Preise unterbunden werden. Ausserdem sorgt der Verfassungsartikel dafür, dass Schweizerinnen und Schweizer im Online-Handel nicht mehr diskriminiert werden.

Die Fair-Preis-Initiative stärkt den Standort Schweiz

Die Volksinitiative sorgt dafür, dass Schweizer Unternehmen eine echte Beschaffungsfreiheit erhalten, was wiederum eine Voraussetzung für faire Konsumentenpreise ist. Sinken die Preise im Inland, kaufen die Konsumenten wieder vermehrt in der Schweiz ein und der Einkaufstourismus verliert an Bedeutung. Preise ohne Schweiz-Zuschläge stärken die Schweizer Wirtschaft, weil die Unternehmen international wettbewerbsfähiger werden und Auslagerungen oder schlimmstenfalls Betriebsschliessungen vermieden werden. Sie sichern somit Arbeitsplätze und erhöhen zudem die Kaufkraft der Konsumenten.