Faire Preise JA

Argumente für die Fair-Preis-Initiative

 

Schweiz wird abgezockt

 

Viele importierte Produkte kosten in der Schweiz sehr viel mehr als im benachbarten Ausland. Dies liegt an ungerechtfertigten Schweiz-Zuschlägen – und nicht an den höheren Schweizer Lohn-, Miet- und Infrastrukturkosten. Tatsache ist: Ausländische Produzenten und Lieferanten schöpfen die Schweizer Kaufkraft gezielt ab. Sie schotten ihre Vertriebssysteme ab und setzen so überhöhte Preise durch. Darunter leidet die Schweiz. Die Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» (Fair-Preis-Initiative) räumt mit diesen Missständen auf. Sie bekämpft die Hochpreisinsel und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. 

 

 

Stop den missbräuchlichen Schweiz-Zuschlägen

 

JA zu fairen Preisen für Schweizer Gewerbe, Bauern, öffentliche Hand, Gesundheits- und Bildungsinstitutionen 

 

 

Schweizer Unternehmen, Bauern, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie die öffentliche Hand sind auf Vorleistungen aus dem Ausland angewiesen. Das Problem ist: Oft zahlen sie einen ungerechtfertigten Schweiz-Zuschlag. Denn beim Kauf vieler Produkte besteht ein Beschaffungszwang zu überhöhten Preisen. Die Zeche bezahlen Unternehmen, öffentliche Institutionen und wir alle – als Prämien-, Gebühren- und Steuerzahler.

Die Fair-Preis-Initiative schafft faire Preise für Schweizer Unternehmen, Bauern, die öffentliche Hand, Gesundheits- und Bildungsinstitutionen. Sie beschränkt die Marktmacht von ausländischen Lieferanten und sorgt für echte Beschaffungsfreiheit.

Stop der schädlichen Hochpreisinsel

 

JA zu fairen Preisen für eine wettbewerbsfähige Schweiz

 

 

Die Schweizer Wirtschaft ist global vernetzt. Beim Import von wichtigen Gütern spielt der Markt jedoch oft nicht. Viele ausländische Konzerne diktieren unfair hohe Preise. Unter- nehmen aus der Schweiz müssen für Vorprodukte und Vorleistungen weit mehr bezahlen als Unternehmen aus dem Ausland. Sie sind auf der Hochpreisinsel gefangen und den über- höhten Preisen schutzlos ausgesetzt. Darunter leidet unser Gewerbe.

Die Fair-Preis-Initiative schafft faire Preise für eine wettbewerbsfähige Schweiz. Sie senkt die Beschaffungspreise und damit die Produktionskosten. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und den Werkplatz Schweiz. Unsere Unternehmen erhalten gleich lange Spiesse wie ausländische Unternehmen. Das sichert wertvolle Arbeitsplätze.

Stop den überhöhten Einkaufspreisen

 

JA zu fairen Preisen für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten

 

 

Markante Preisunterschiede bestehen auch bei Konsumgütern des täglichen Bedarfs. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten werden bei ihren Einkäufen mit unfairen Schweiz-Zuschlägen über den Tisch gezogen. Sie zahlen ein Vielfaches mehr als Konsumentinnen und Konsumenten im benachbarten Ausland. Und dies obwohl die Mehrwertsteuer in der Schweiz viel tiefer ist. 

Die Fair-Preis-Initiative schafft faire Preise für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten. Sie sorgt dafür, dass Kundinnen und Kunden hierzulande nicht länger diskriminiert werden. Sinken die Preise im Inland, kaufen die Konsumentinnen und Konsumenten wieder vermehrt in der Schweiz ein. Der Einkaufstourismus geht zurück.

 

Fair-Preis-Initiative JA

 

Die Fair-Preis-Initiative schafft die gesetzlichen Grundlagen, um die Preisdiskriminierung von Schweizer Nachfragern zu bekämpfen. Sie verpflichtet den Bund, das Kartellgesetz zu verschärfen und sorgt für den nötigen Wettbewerb, damit in der Schweiz die Preise purzeln. Der faktische Beschaffungszwang von überteuerten Waren und Dienstleistungen wird aufgehoben. Lieferverweigerungen und nicht gerechtfertigte Preisdiskriminierungen durch marktmächtige Unternehmen werden wirksam unterbunden. Ausserdem stellt die Fair-Preis-Initiative sicher, dass Schweizerinnen und Schweizer im Online-Handel nicht mehr diskriminiert werden.

 

 

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